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Blended-Learning

Blended-Learning was ist das?
Eigentlich ist es nur ein neues Wort und ein Trend vor Seminarkonzeptionen die bereits seit Jahren bei führenden Anbietern umgesetzt werden.

Die Definition laut Wikipedia ist wie folgt:
Blended Learning oder Integriertes Lernen bezeichnet eine Lernform, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von traditionellen Präsenzveranstaltungen und modernen Formen von E-Learning anstrebt. Das Konzept verbindet die Effektivität und Flexibilität von elektronischen Lernformen mit den sozialen Aspekten der Face-to-Face-Kommunikation sowie ggf. dem praktischen Lernen von Tätigkeiten. Bei dieser Lernform werden verschiedene Lernmethoden, Medien sowie lerntheoretische Ausrichtungen miteinander kombiniert.

Blended Learning zielt als Lernorganisation darauf ab, durch die geeignete Kombination verschiedener Medien und Methoden deren Vorteile zu verstärken und die Nachteile zu minimieren. Besonders wichtig ist, dass die Präsenzphasen und Online-Phasen funktional aufeinander abgestimmt sind. Durch die vorurteilsfreie Nutzung des optimalen Mediums im jeweiligen Schritt des Lernprozesses stellt Blended Learning die universellste Lernorganisationsform dar.

Eine zusammenfassende Definition für Blended Learning lautet:
"Blended Learning ist ein integriertes Lernkonzept, das die heute verfügbaren Möglichkeiten der Vernetzung über Internet oder Intranet in Verbindung mit ‚klassischen‘ Lernmethoden und -medien in einem sinnvollen Lernarrangement optimal nutzt. Es ermöglicht Lernen, Kommunizieren, Informieren und Wissensmanagement, losgelöst von Ort und Zeit in Kombination mit Erfahrungsaustausch, Rollenspiel und persönlichen Begegnungen im klassischen Präsenztraining."

Direkt übersetzt heißt Blended Learning "vermischtes Lernen". Blend bezeichnet im Englischen wie bei der Herstellung von Kaffee, Whisky, Wein oder Tabak die Mischung (den "Verschnitt") mehrerer Ausgangsbestandteile. Sie erfolgt zur Sicherstellung einer gleichbleibend hohen Qualität, die die der einzelnen Zutaten übertrifft.

Beim Blended Learning werden zwei Lernformen (Präsenzschulung und E-Learning) kombiniert und zu einer Einheit zusammengeführt. Aus traditionellen Lernformen wie der Präsenzveranstaltung und Online-Lernformen wird ein gemeinsames Curriculum (ein Lehrplan) aufgestellt.

Die Entwicklung von Blended Learning ist logischerweise eng mit der Entwicklung von E-Learning verknüpft.

Bereits bei web- und computerbasierten Trainingsanwendungen der 1980er Jahre war gelegentlich eine einführende Präsenzveranstaltung oder eine abschließende Prüfung im Präsenzverfahren Bestandteil des Gesamtkonzepts. Dies gilt auch für zahlreiche Fernstudiengänge auf der Basis von Teleteaching.

Mit dem Aufkommen der Autorensysteme im E-Learning und deren Weiterentwicklung zu Lernplattformen (Learning-Management-Systeme, Learning-Content-Management-Systeme) traten die Schulung von Autoren und die Ausbildung der E-Learning-Tutoren in Form von Blended Learning hinzu. Bei der reinen Wissensvermittlung selbst können moderne E-Learning-Systeme, die über Dialognetzwerke und nicht-lineare Prozesspfade (Exkurse, Vertiefungen, individualisierte Analysen von Lernkontrollen) verfügen, weitgehend auf Präsenzkomponenten verzichten (Geschlossene E-Learning-Systeme). Ergänzende tutorielle Betreuung ermöglicht zusätzliche Hilfestellung bei Fragen und Problemen und minimiert die soziale Isolation.